Die medizinische Physiologie unterscheidet zwischen einer "inneren" und einer "äußeren" Atmung. Während unter äußerer Atmung der Gasaustausch zwischen Außenwelt und Lunge verstanden wird, definiert die innere Atmung den Stoffaustausch zwischen dem strömenden Blut in den Kapillaren und den einzelnen Körperzellen (Zellatmung). Sauerstoff ist der Motor des Lebens, und ohne ausreichenden Sauerstoff ist ein Leben unmöglich.
Um nun aber die Zellatmung zu verbessern und alle benötigten Stoffe auch dorthin zu bringen, reicht es nicht aus, einfach das äußere Sauerstoffmangel vorübergehend zu beheben.
In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte Prof. M. von Ardenne das nach ihm benannte Verfahren der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT). 1979 wurde die "Ärztegesellschaft für SMT" in Salzburg gegründet.
Durch die Therapie ist es möglich, mangelhaft durchblutetes Gewebe so zu beeinflussen, dass ein langfristiger Verbesserungseffekt damit erreicht wird.
Der entscheidende Vorgang dabei ist eine Weiterstellung der Haargefäße, wodurch so-wohl Schlackenstoffe abtransportiert werden können, als auch die Nähr- und Sauerstoff- versorgung der einzelnen Zelle optimiert werden kann. Derartige Wirkungen halten, je nach Organ, oft bis zu einem Jahr und länger an.

